Startseite  Was leistet ein stationäres Hospiz?

Alterskranke Menschen werden in unserer Gesellschaft oft als Verlierer gesehen. Die damit verbundenen Vorurteile verstellen den Blick für die Werte des Alterns: Lebenserfahrung und den Blick für die rechte Einschätzung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Genauso handelt es sich um ein Vorurteil, Hospize als „Sterbehäuser“ abzutun.

Für den Landkreis Göppingen planen wir ein freundliches, innenstädtisches Gebäude, das Nähe in jeder Beziehung ermöglicht und den Menschen trotz der Umstände erlaubt, fröhlich zu sein. In Hospizen lernen Sterbende wie auch Angehörige:

Aufzählung

durch palliativmedizinische Betreuung, dass Schmerzen gelindert und somit der Wunsch nach dem Tod minimiert werden kann

Aufzählung

durch soziale Betreuung, dass man sich in einem Hospiz auch von den Anstrengungen der häuslichen Pflege erholen kann

Aufzählung

durch psychologische Betreuung, die Trauer als vielleicht stärksten Ausdruck der Liebe zu empfinden und

Aufzählung

durch seelsorgerische Betreuung mit dem Verlust umzugehen.

Im Gegensatz zu den gesunden, mitten im Leben stehenden Menschen haben viele sterbenskranke Menschen in Hospizen nicht mehr so große Angst vor dem Tod – sie sind im besten Sinne vorbereitet und sterben in Würde.