Startseite  „Tage des stationären Hospiz“ im Landkreis Göppingen

Mit einem attraktiven Programm startet der Verein „Hospiz im Landkreis Göppingen e.V.“ die Spendensammlung für den Bau und Betrieb eines stationären Hospizes für den Landkreis Göppingen. Während der Tage soll mit informativen, kulturellen und auch unterhaltsamen Veranstaltungen auf die Notwendigkeit und die Vorteile eines stationären Hospizes für die umfassende Versorgung der Bevölkerung aufmerksam gemacht werden.

Die „Tage des stationären Hospiz im Landkreis Göppingen“ starten am 24.9. 2006 um 19:30 Uhr mit einem Gospelkonzert von „Joyful Voices & Band“ unter Leitung von Gerald Buss in der Stadtkirche und enden am 04.10.2006 mit einer sehr kontrovers besetzten Podiumsdiskussion um die Frage „Lebenshilfe – Sterbehilfe – Tötungshilfe“ in der Buchhandlung Herwig. Dabei sein werden unter anderem die Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Dr. Monika Stolz, die Schmerztherapeutin und Fernsehmoderatorin Dr. Marianne Koch und der Generalsekretär der, die Tötungshilfe als legales und menschenwürdiges Instrument der Sterbehilfe propagierenden Organistation Dignitas, Ludwig A. Minelli.
Weitere Highlights sind die Hospiz-Filmtage im Staufen 6 / Staufen Movieplex, in der Göppinger Poststraße am 25.9., 27.9. und 2.10. jeweils um 18:00 Uhr. Geziegt wird u.a. der Oscar prämierte Streifen „Das Meer in mir“. Ein Chansonabend im Gasthof Lamm in Schlat am 29.9., ein Benefiz Nordic-Walking sowie ein Benefiz Konzert im Rahmen des Barbarossa-Festivals für Kammermusik (jeweils am 30.09.) runden das Programm ab. Am Dienstag, den 26.9., um 19:30 Uhr erläutert der leitende Arzt des Christophsbades unter dem Thema „Sozialdarwinismus und Euthanasie – Menschenbilder in der Medizin“ wie der Glaube an ein normiertes Menschenbild entstand und noch heute Gültigkeit hat.

Stationäre Hospize begleiten unheilbar Kranke und deren Angehörige in der letzten Lebensphase, wenn eine ambulante Betreuung nicht mehr möglich ist. Durch die Verbindung von seelsorgerischer, psychologischer und schmerztherapeutischer Betreuung bietet ein stationäres Hospiz gegenüber einer reinen palliativ-medizinischen Betreuung in Krankenhäusern einen umfassenderen Lösungsansatz, der zudem durch den hohen ehrenamtlichen Anteil Gesundheitskosten spart.